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<rdf:RDF xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"><rdf:Description rdf:about="https://dk.um.si/IzpisGradiva.php?id=82666"><dc:title>Lebensgeschichten im Grenzraum. Mehrsprachigkeit und Identität im steirisch-slowenischen Sprachraum</dc:title><dc:creator>Brelih,	Anja	(Avtor)
	</dc:creator><dc:creator>Lipavic Oštir,	Alja	(Mentor)
	</dc:creator><dc:creator>Grond,	Agnes	(Komentor)
	</dc:creator><dc:creator>Weitlaner,	Susanne	(Komentor)
	</dc:creator><dc:subject>Sprache</dc:subject><dc:subject>Grenzraum</dc:subject><dc:subject>Identität</dc:subject><dc:subject>Dialekt</dc:subject><dc:subject>Code-Switching</dc:subject><dc:description>Sprache ist nicht nur zum Kommunizieren da, sondern sie ist auch ein Teil unserer Identität, unsere Kultur und Lebensweisen. Die Lebensgeschichten im Grenzraum haben eine lange und spannende Geschichte, die sich auch noch bis heute auswirkt. Jeder Grenzraum ist einzigartig und unterscheidet sich von anderen Grenzräumen. Wir sehen uns den Grenzraum zwischen Österreich und Slowenien an, und widmen uns besonders der Mehrsprachigkeit und Identität im steirisch-slowenischen Sprachraum. Der Grenzraum zwischen der Steiermark und Slowenien war ein sehr gemischtsprachiges Gebiet, auf beiden Seiten wurde Slowenisch und Deutsch gesprochen. Erst mit der Grenzziehung wurden die Kontakte der beiden Sprachen unterbrochen. Es wurden nicht nur sprachliche Beziehungen getrennt, sondern auch familiäre und wirtschaftliche Beziehungen. Wegen der Grenzziehung entstanden Minderheiten und zwar auf beiden Seiten. Die sprachlichen Minderheiten wurden sehr lange Zeit verschwiegen, man hörte nicht gerne die jeweils andere Sprache auf seinem Gebiet. Mit der Geschichte des Grenzraums beschäftigte man sich erst in den 1980er Jahren. Auch noch heute weiß man nicht viel über die Geschichten der Menschen, die in der Nähe von der Grenze gewohnt und mit der Grenze gelebt haben. In der Arbeit werden reale Lebensgeschichten von GrenzbewohnerInnen beschrieben, die diese Entwicklungen reflektieren.  Ein sehr großes Problem war, dass die Menschen früher nicht gerne über ihre Zweisprachigkeit/Mehrsprachigkeit gesprochen haben, da diese von der Mehrheitsbevölkerung negativ bewertet wurde und sie daher ihre Zwei-/Mehrsprachigkeit verbargen. Das gilt sowohl für die slowenische Minderheit in der Steiermark als auch für die deutschsprachige Minderheit in Slowenien. Mit Hilfe von Audio- und Videointerviews bekommen wir einen praktischen Blick in die Geschichten der Mehrsprachigkeit im steirisch-slowenischen Sprachraum.</dc:description><dc:publisher>[A. Brelih]</dc:publisher><dc:date>2022</dc:date><dc:date>2022-08-29 15:43:27</dc:date><dc:type>Magistrsko delo/naloga</dc:type><dc:identifier>82666</dc:identifier><dc:language>sl</dc:language></rdf:Description></rdf:RDF>
