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<metadata xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"><dc:title>Die Farbe des wolkenlosen Himmels in Urs Widmers Werk Der blaue Siphon</dc:title><dc:creator>Foršek,	Janja	(Avtor)
	</dc:creator><dc:creator>KONDRIČ HORVAT,	VESNA	(Mentor)
	</dc:creator><dc:subject>Ključne besede: Modri sifon</dc:subject><dc:subject>sifon</dc:subject><dc:subject>modra barva</dc:subject><dc:subject>izginotje</dc:subject><dc:subject>goljufija</dc:subject><dc:subject>sporočilo</dc:subject><dc:subject>svarilo</dc:subject><dc:subject>nebo brez oblakov</dc:subject><dc:subject>modra roža</dc:subject><dc:subject>zanka</dc:subject><dc:subject>časovno potovanje</dc:subject><dc:subject>kino</dc:subject><dc:subject>film</dc:subject><dc:subject>vojna</dc:subject><dc:subject>oče – sin tematika</dc:subject><dc:subject>miti</dc:subject><dc:subject>fikcija in realnost</dc:subject><dc:subject>beg pred realnostjo</dc:subject><dc:subject>resničnostjo</dc:subject><dc:subject>Švica.</dc:subject><dc:description>In der vorliegenden Diplomarbeit wird eine auf den ersten Blick rätselhafte, von Urs Widmer einem Schweizer Autor, Der blaue Siphon benannte Erzählung vorgestellt, in der nicht rot, nicht gelb und nicht grün, sondern die Farbe blau diejenige Farbe ist, die ins Auge sticht. Die ins blaue gefärbte Erzählung, ist ein Meisterstück ersten Grades. Der Aufbau, die Struktur der Sätze und die Sprache darin sind so einfach, dass jeder den Kern der Erzählung verstehen würde, wenn Urs Widmer nicht mit den Phänomenen der Zeit und des Raumes gespielt hätte. Dazu kommt noch die Gestalt der Hauptfigur, die in dem ersten Teil der zweiteiligen Erzählung 53 und in dem zweiten Teil 3 Jahre alt ist. Doch beide Erzähler sind zugleich der Eine, der die Zeitreise aus seiner Gegenwart in seine Vergangenheit, beziehungsweise aus seiner Gegenwart in seine Zukunft unternimmt. Die Geschichte ist wie ihr Tittel voraussagt, voller Gegensatzpaare, die im Leben aller Menschen eng beinander existieren. Obwohl das Leben jedes Menschen also sorglos ist, kann in einer einzigen Sekunde den blauen wolkenlosen Himmel ein schwarzer Schatten bedecken und die Menschen verschwinden lassen. Weil dem Protagonisten die Welt also als ein Betrug auf dem weiten, wolkenlosen Himmel erscheint, begeht er eine Flucht aus seiner in eine andere Zeit. Er flieht in die Zeit und Welt seiner Kindheit, die im seinem Gedächtnis voller schöner Eindrücke geblieben ist. Doch als er sich dort wieder findet, beginnt er zu verstehen, dass er im Jahr 1941, genauso, wie sein 3-jähriges Alter ego in seiner Zukunft des Erwachsenseins im Jahr 1991, nichts verloren hat. Noch mehr: beide können weder ihre Zukunft noch ihre Vergangenheit ändern und fliehen also in ihre Zeit wieder zurück. Obwohl die Erzählung viele Parallelen zum Leben des Autors aufweist, scheint es, dass Urs Widmer mittels dieser Erzählung vom blauen Siphon seiner Leserschaft mitzuteilen versucht, was ihn als Kind geprägt und beeinflusst hat und was ihn als Erwachsenen heute angesichts von Tod und Verderben beschäftigt. Und wie er selber sagt, ist er: "... damit beschäftigt, sich im Kopf drin etwas Schönes vorzustellen, weil es da, wo ich wohne, irgendwie nicht immer schön genug ist ...".</dc:description><dc:publisher>[J. Foršek]</dc:publisher><dc:date>2009</dc:date><dc:date>2009-10-26 17:35:51</dc:date><dc:type>Diplomsko delo</dc:type><dc:identifier>12277</dc:identifier><dc:identifier>UDK: 821.112.2(043.2)</dc:identifier><dc:identifier>COBISS_ID: 17348616</dc:identifier><dc:identifier>NUK URN: URN:SI:UM:DK:T62PPVHT</dc:identifier><dc:language>sl</dc:language></metadata>
