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<metadata xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"><dc:title>Jüdische identitäten in erzählungen aus die südsteirische post</dc:title><dc:creator>Zorman,	Oskar	(Avtor)
	</dc:creator><dc:creator>Birk,	Matjaž	(Mentor)
	</dc:creator><dc:subject>Franc S. Šegula</dc:subject><dc:subject>Die Südsteirische Post</dc:subject><dc:subject>Rabbi Jehuda</dc:subject><dc:subject>Identitätsmerkmale</dc:subject><dc:subject>Historische Erzählung</dc:subject><dc:subject>Jüdische Identität</dc:subject><dc:subject>Feuilleton</dc:subject><dc:subject>Jüdische Stereotype.</dc:subject><dc:description>Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit literarischer Konstruktion von jüdischen Identitäten in der Südsteirischen Post anhand der von dem slowenischen Autor Franc S. Šegula verfassten, ins Deutsche übersetzten  und im Jahr 1900 in mehreren Folgen  veröffentlichten Erzählung „Rabbi Jehuda“, die den Untertitel „Die Erzählung aus der Zeit der Christi“ führt. Die Südsteirische Post war eine  von 1881 bis 1900 in Maribor (dt. Marburg/Drau) erscheinende  deutsche  Zeitung politisch neutralen Charakters, die slowenische nationale, wirtschaftliche und kulturelle  Interessen vertrat. Die Erzählung „Rabbi Jehudar“ erschien im Feuilleton der untersuchten Zeitung. Franc Serafin Šegula begann während seines Theologiestudiums zu schreiben. Nach dem beendeten Studium wirkte er als Übersetzer ins Deutsche und übernahm die Redaktion der Südsteierischen Post, die in die Südsteierische Presse umbenannt wurde. Als historischer Handlungsort erscheint Jerusalem, eine Stadt, die vom Autor als Ordensmitglied mehrere Male besucht wurde. Šegula wurde zum Ritter des heiligen Grabes erhoben. Gattungsmäßig gehört der Text  in die Kategorie der historisch-religiösen Erzählungen. Der  Hauptprotagonist der Erzählung ist die Figur des Rabbis namens Jehuda, der zusammen mit anderen jüdischen Figuren die jüdische Gemeinschaft der Stadt  repräsentiert, der vom Erzähler und mit ihm Autor Šegula in sowohl negative als auch positive Werteperspektive. Positiv besetzt sind jüdische Figuren mit Attributen der Mutterliebe und der Fürsorge für den Nächsten und Barmherzigkeit,  negativ vor allem mit Emotionen und Leidenschaften, unter ihnen Wut und Hass sowie mit judenfeindlichen  stereotypen Zuschreibungen,  neben der  Schuld an Tod Jesu Christi vor allem  mit Hang zu Verlogenheit und Betrug.  Am Ende der Erzählung überwiegen positive Identitätsmerkmale, weil  der Protagonist Rabbi Jehuda auf ideologisch-religiöser Ebene dem Judentum  zunehmend den Rücken kehrt und sich dem Christentum zuwendet, d.h. er beginnt an göttliche Natur Christi zu glauben.  Mit der Darstellung der religiös-ideellen Transformation des Protagonisten  sucht der Autor Šegula  eine auf Werte bezogene Überlegenheit des Christentums bzw. Katholizismus im Verhältnis zum Judentum vor Augen der Leserschaft zu führen.  Die Verankerung in der  von Sorge um verfolgte gesellschaftliche Gruppen gekennzeichneten  religiösen Ethik und Moral  – zu diesen gehör(t)en auch Jesus und seine Jünger – verleiht seiner Bestrebung erforderliche ideelle Legitimität. Darüber hinaus liess die Untersuchung deutlich erkennen, wie der Kulturakteur seine Position als Redakteur der Zeitung Die Südsteirische Post zu nutzen wusste,  die  an die Mitgliedschaft im Ritterorden des Heiligen Grabes gebundene religiöse und ideologische Sendung  an der Schwelle zum 20. Jahrhundert mittels symbolischen Systems der Literatur und schriftlichen Mediums  zu erfüllen.</dc:description><dc:publisher>[O. Zorman]</dc:publisher><dc:date>2018</dc:date><dc:date>2018-08-26 12:13:21</dc:date><dc:type>Diplomsko delo/naloga</dc:type><dc:identifier>71662</dc:identifier><dc:identifier>UDK: 82.09:070(043.2)</dc:identifier><dc:identifier>COBISS_ID: 24168200</dc:identifier><dc:identifier>NUK URN: URN:SI:UM:DK:IMCJ65EO</dc:identifier><dc:language>sl</dc:language></metadata>
