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<metadata xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"><dc:title>Sprechen, Schweigen oder Schreiben: Gedächtnis in Maja Haderlaps Engel des Vergessens und Uwe Timms am Beispiel meines Bruders</dc:title><dc:creator>Lesjak,	Melani	(Avtor)
	</dc:creator><dc:creator>Kondrič Horvat,	Vesna	(Mentor)
	</dc:creator><dc:subject>Gedächtnis</dc:subject><dc:subject>transgenerationelle Weitergabe von Trauma</dc:subject><dc:subject>Identitätsbildung</dc:subject><dc:subject>Engel des Vergessens</dc:subject><dc:subject>Am Beispiel meines Bruders</dc:subject><dc:description>Die Magisterarbeit befasst sich mit Themen, die ihren Ursprung in den Geschehnissen des Zweiten Weltkriegs haben und in den Jahren danach ihren Höhepunkt erreichten. Sie befasst sich insbesondere mit der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, der Identitätsbildung, der transgenerationellen Weitergabe von Trauma und der Umwandlung des kommunikativen Gedächtnisses in das kulturelle. Ziel der Arbeit war es, die genannten Themen in der Nachkriegsliteratur zu vergleichen, wobei der Schwerpunkt auf den Autoren lag, deren Familienmitglieder entweder Opfer oder Täter waren. Verwendet wurden die Romane Am Beispiel meines Bruders von Uwe Timm und Engel des Vergessens von Maja Haderlap. Nach umfangreichen Recherchen zu den genannten Themen und der Analyse der Romane wurden mehrere Schlussfolgerungen gezogen. Familienmitglieder von Kriegsopfern sind der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit durch das mündlich überlieferte kommunikative Gedächtnis ausgesetzt, während die Mitglieder der Täterfamilien die Auseinandersetzung durch die Suche nach Informationen selbst vornehmen müssen, da das Schweigen die Antwort auf die familiäre Schuld und Scham war. Ihre Identitätsbildung wird stark durch das familiäre kommunikative Gedächtnis und die transgenerationelle Weitergabe des Traumas beeinflusst, das in der Regel von den Eltern und Großeltern unverarbeitet bleibt und auf unterschiedliche Weise an die (Enkel-)Kinder weitergegeben wird. Das Schreiben ermöglichte beiden Autoren die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und dem transgenerational übertragenen Trauma und verwandelte gleichzeitig das kommunikative Gedächtnis in das kulturelle.</dc:description><dc:publisher>M. Lesjak</dc:publisher><dc:date>2024</dc:date><dc:date>2024-08-27 23:57:01</dc:date><dc:type>Magistrsko delo/naloga</dc:type><dc:identifier>90278</dc:identifier><dc:identifier>UDK: 821.112.2-311.6.09(043.2)</dc:identifier><dc:identifier>COBISS_ID: 209205763</dc:identifier><dc:language>sl</dc:language></metadata>
