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<metadata xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"><dc:title>Funktionen von Emoticons und Akronymen in Plauder- und Expertenchats</dc:title><dc:creator>Vodopivec,	Nika	(Avtor)
	</dc:creator><dc:creator>Petrič,	Teodor	(Mentor)
	</dc:creator><dc:subject>Chat-Kommunikation</dc:subject><dc:subject>Plauderchat</dc:subject><dc:subject>Expertenchat</dc:subject><dc:subject>Emoticons</dc:subject><dc:subject>Akronyme</dc:subject><dc:description>Das Ziel dieser Diplomarbeit ist es, die Funktionen und Verwendungsweisen von Emoticons und Akronymen in Plauder- und Expertenchats zu analysieren. Der grundlegender Ausgangpunkt der Arbeit ist die Untersuchung des Modells der Nähe- und Distanz von Koch und Österreicher, wo zwischen zwei Aspekten unterscheidet wird: dem Konzept und dem Medium. Daran anschließend stellt sich die Frage, wie Chats hinsichtlich der Kommunikationsbedingungen eingeordnet werden. Der theoretische Teil gibt im zweiten Kapitel eine Einführung in die Chat-Kommunikation und ordnet Chats als konzeptionell mündliche andererseits als medial schriftliche Texte ein. Im Folgenden wird das Nähe-Distanz-Modell anhand der Arbeiten von Peter Koch und Wulf Österreicher erläutert. Hier werden die Merkmale der Sprache der Distanz und Sprache der Nähe geschildert. Die Chat-Kommunikation kennzeichnet mehr nähe-sprachliche Eigenschaften wie z.B. Verwendung von Dialekt, spontaner Verlauf des Gesprächs, kurze Antworten, die Gesprächspartner duzen sich und die Äußerungen sind meist emotional beeinflusst. In dem dritten Kapitel setzt man sich mit der Terminologie, Entwicklung und der Funktion von Emoticons in den schriftlichen Medien auseinander. Einige der Funktionen der Emoticons sind Emotionen zu äußern, Höflichkeit und Ironie darzustellen und mehr Aufmerksamkeit beim Gesprächspartner aufzuwecken. Im Gegensatz zu Emoticons ist der Gebrauch von Akronymen nicht in allen Sprachen gleich. In dem weiteren Kapitel wird die Herkunft und Funktionen von Akronymen beobachtet. Hier ist zu erwähnen, dass der Gebrauch von Akronymen stark von der Kultur geprägt ist.
Es kann passieren, dass der Dialekt oder Slang einer Sprache im Chat nicht verstanden wird.
Im empirischen Teil der Arbeit wird zuerst der Dortmunder Chat-Korpus präsentiert. Das Korpus wurde in Jahren von 2002 bis 2008 zusammengestellt. Es umfasst über 140.000 Chat-Beiträge, die seit dem Jahr 2005 frei im Netz verfügbar sind. Für die Analyse hat man zwei Plauderchats und zwei Expertenchats hinsichtlich der Funktionen von Emoticons und Akronymen aus dem Korpus untersucht. Damit man leichter die Sprachmittel im Text findet, hilft man sich mit dem Suchwerkzeug STACCADo. Die Ausschnitte aus beiden Plauderchats sind Gespräche aus dem Hochschulmagazin „unicum“, die Chatter sind Studierende der gymnasialen Oberstufen. Die Ausschnitte aus beiden Expertenchats sind Diskussionen mit Experten. Bei dem Ersten geht es um eine Diskussion zwischen zwei Experten im Rahmen eines Seminars im Studienfach Germanistik. Das zweite Gespräch verläuft mit einem Experten, wo man über die Thematik der Chat-Kommunikation diskutiert. Im Folgenden werden die Funktionen der Emoticons und Akronyme, die in erstem Teil der Arbeit verfasst worden sind, mit Beispielen aus dem Korpus analysiert. Mit der Untersuchung von Beispielen aus Plauderchats, kommt man zur Feststellung, dass die Mimik und Gestik in Chats durch Emoticons dargestellt werden. Es werden mehrere Beispiele der Attribuierung des Akronyms gefunden und wie sie als sparsame Ausdrucksmittel gebraucht werden. Bei der zweiten Analyse der Beispiele in Expertenchats wurde festgestellt, dass nicht so viele Akronyme und Emoticons vorkommen, wie in Plauderchats. Das liegt wahrscheinlich darin, dass man in Expertenchats über ein bestimmtes Thema diskutiert und die Gespräche nicht öffentlich zugänglich sind. Im letzten Kapitel wird noch eine Auswertung der Ergebnisse gemacht in der man die am Anfang gestellten Hypothesen mit den statistischen Daten aus dem Korpus untersucht.
Schlussfolgernd lässt sich sagen, dass die Analyse erfolgreich gewesen ist, weil man fast alle Hypothesen bestätigt hat. Zwei Hypothesen wurden nicht bestätigt, der Grund dafür konnte darin liegen, dass die Gespräche aus dem Korpus veraltet sind und die Vielfalt von Emoticons und Akronymen in Jahren von 2002-2008 nicht so umfangreich gewesen ist. Mit der schnellen Entwicklung sozialer Netzwerke hat sich die Verwendung von Emoticons und Akronymen verändert. Jetzt gebraucht man verschiedene Zeichen, wie z.B. Emojis um die Emotionen darzustellen und Piktogramme mit denen man auch Gesten darstellen kann. In dem Bereich der digitalen Kommunikation kann man noch viele interessante Recherchen über die Funktionen von Sprachmitteln machen.</dc:description><dc:publisher>[N. Vodopivec]</dc:publisher><dc:date>2025</dc:date><dc:date>2025-01-21 13:02:18</dc:date><dc:type>Diplomsko delo</dc:type><dc:identifier>91624</dc:identifier><dc:identifier>UDK: 81'42:004(043.2)</dc:identifier><dc:identifier>COBISS_ID: 225598723</dc:identifier><dc:language>sl</dc:language></metadata>
