| Title: | Die Funktion von E-Implikaturen in einem ausgewählten Instagram-Beitrag : Diplomarbeit |
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| Authors: | ID Pak, Luka (Author) ID Fabčič, Melanija (Mentor) More about this mentor...  |
| Files: | UN_Pak_Luka_2026.pdf (5,36 MB) MD5: 1B87592547AC81BA9D40918F4E839BEB
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| Language: | German |
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| Work type: | Bachelor thesis/paper |
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| Typology: | 2.11 - Undergraduate Thesis |
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| Organization: | FF - Faculty of Arts
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| Abstract: | Die Diplomarbeit befasst sich mit der emotionalen Dimension der Online-Kommunikation mit besonderem Schwerpunkt auf der Rolle der E-Implikaturen in Kommentaren auf sozialen Netzwerken. Anhand einer qualitativen Analyse ausgewählter Kommentare unter einem Beitrag der deutschen Zeitung BILD mit dem Titel „Meeresspiegel stieg so stark wie nie zuvor" wurde untersucht, wie Instagram-Nutzerinnen und -Nutzer ihre emotionalen Standpunkte mithilfe von Ironie, Sarkasmus und Emojis (Piktogrammen) ausdrücken und wie dabei implizite Bedeutungen entstehen, die über den wörtlichen Text hinausgehen.
Der theoretische Ausgangspunkt der Arbeit basiert auf der Theorie der E-Implikaturen von Monika Schwarz-Friesel, die zwischen kognitiv ausgerichteten illokutionären Implikaturen (I-Implikaturen) und emotional geprägten E-Implikaturen unterscheidet. Letztere vermitteln expressive Bedeutungen, also emotionale Bewertungen und affektive Haltungen der Sprechenden, die der Rezipient nicht aus dem wörtlichen Text entnehmen kann, sondern aus dem Kontext und dem gemeinsamen Weltwissen erschließen muss. Darüber hinaus stützt sich die Arbeit auf die Theorie der Konversationsmaximen von Paul Grice, die erklärt, wie scheinbare Verletzungen kommunikativer Grundsätze einen Interpretationsprozess auslösen und zur Erkennung impliziter Bedeutungen sowie zur Entstehung von Missverständnissen führen.
Die empirische Analyse hat gezeigt, dass Instagram-Nutzerinnen und -Nutzer Ironie und Sarkasmus nicht zufällig einsetzen, sondern als bewusste kommunikative Strategien zur indirekten Vermittlung von Gefühlen wie Frustration, Verachtung oder Resignation. Bewusste Verstöße gegen Grices Konversationsmaximen, insbesondere gegen die Maxime der Qualität, stellen dabei keine kommunikativen Fehler dar, sondern produktive Mittel zur indirekten Bedeutungsvermittlung. Emojis (Piktogramme) übernehmen eine besondere Rolle, da sie nonverbale Signale wie Mimik und Intonation ersetzen und eigenständig die emotionale Bewertung einer Aussage tragen können.
Die Ergebnisse der Analyse bestätigen alle drei aufgestellten Hypothesen. Emojis (Piktogramme) prägen die emotionale Botschaft der Kommentare wesentlich mit und gehen dabei häufig über eine rein schmückende Funktion hinaus. Ironische und sarkastische Kommentare sind strukturell auf E-Implikaturen angewiesen, da ihre kommunikative Wirkung ausschließlich auf der emotionalen Bedeutungsebene beruht. Das Verständnis von E-Implikaturen ist wiederum maßgeblich vom individuellen Wissen, dem kulturellen Hintergrund und dem sozialen Umfeld der Rezipientinnen und Rezipienten abhängig, was in der Online-Kommunikation folglich die Entstehung von Missverständnissen begünstigt. |
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| Keywords: | Internetkommunikation, Ironie, Sarkasmus, Emojis (Piktogramme), Missverständnisse, E-Implikaturen |
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| Place of publishing: | Maribor |
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| Place of performance: | Maribor |
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| Publisher: | L. Pak |
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| Year of publishing: | 2026 |
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| Number of pages: | 1 spletni vir (1 datoteka PDF (VIII, 53 str.)) |
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| PID: | 20.500.12556/DKUM-98338  |
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| UDC: | [159.942:003.62]:316.77(043.2) |
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| COBISS.SI-ID: | 282185219  |
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| Publication date in DKUM: | 19.06.2026 |
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| Views: | 208 |
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| Downloads: | 11 |
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| Metadata: |  |
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| Categories: | FF
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