| Title: | Funktionale Mehrsprachigkeit in einer slowenisch-deutschen Familie : Diplomarbeit |
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| Authors: | ID Gabron, Deja (Author) ID Lipavic Oštir, Alja (Mentor) More about this mentor...  |
| Files: | UN_Gabron_Deja_2025.pdf (699,20 KB) MD5: FEE4DDFF972FC2FC506490486775F2F1
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| Language: | German |
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| Work type: | Bachelor thesis/paper |
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| Typology: | 2.11 - Undergraduate Thesis |
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| Organization: | FF - Faculty of Arts
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| Abstract: | Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit dem Phänomen der funktionalen Mehrsprachigkeit in einer slowenisch-deutschen Familie. Im Zentrum der Analyse steht die Frage, wie sich die funktionale Mehrsprachigkeit in einem familiären Kontext konkret manifestiert und welche Faktoren den Gebrauch mehreren Sprachen im Alltag beeinflussen. Die Arbeit verbindet theoretische Konzepte der Mehrsprachigkeitsforschung mit einer qualitativen Inhaltsanalyse, um den flexiblen und kontextgebundenen Sprachgebrauch der Informanten umfassend zu beschreiben. Im theoretischem Teil werden zunächst zentrale Begriffe wie Erst-, Zweit- und Fremdsprachenerwerb, Mehrsprachigkeit, funktionale Mehrsprachigkeit, Code-Switching, Sprachkompetenz, Sprachidentität und Sprachbiographien eingeführt und erläutert. Alle erwähnte Begriffe bilden die notwendige Grundlage für die empirische Untersuchung. Es wird hervorgehoben, dass die funktionale Mehrsprachigkeit nicht auf vollständige Sprachbeherrschung, sondern auf den situationsangemessenen Einsatz sprachlicher Mittel abzielt. Der Sprachgebrauch wird als dynamisch, kontextgebunden und von sozialen sowie emotionalen Faktoren geprägt verstanden. Der empirische Teil basiert auf Interviews mit vier Mitgliedern der Familie (die Eltern und zwei erwachsene Kinder). Die Familienmitglieder wurden in den Interviews zu ihrem alltäglichen Sprachgebrauch, ihren Sprachbiographien sowie zu ihrer subjektiven Einschätzung ihrer Sprachkompetenzen befragt. Dabei ging es unter anderem darum, welche Sprachen sie in welchen Situationen verwenden, welche Sprache sie als ihre Muttersprache betrachten, ob und wie häufig sie zwischen den Sprachen wechseln, sowie wie sich ihre Mehrsprachigkeit auf ihr Selbstbild und ihre kulturelle Zugehörigkeit auswirkt. Zur Bearbeitung der durch Interviews erworbenen Informationen wurde eine qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring (2015) durchgeführt. Die Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass funktionale Mehrsprachigkeit in der befragten Familie als fester Bestand ihres Alltags, Teil der Identitätsentwicklung, sozialen Integration und kulturellen Orientierung erlebt wird. Sie unterstützt nicht nur die Kommunikation im Alltag, sondern trägt auch zur Identitätsbildung und kulturellen Verortung bei. Verschiedene Sprachen werden gezielt nach Ort, Situation, Gesprächspartner oder Zweck eigesetzt, wobei der Sprachgebrauch durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst wird. Die Arbeit bestätigt die Relevanz des theoretischen Konzepts der funktionalen Mehrsprachigkeit und macht deutlich, dass Sprache ein emotionales Ausdrucksmittel, kulturelles Bindeglied und identitätsstiftende Kraft ist. |
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| Keywords: | Funktionale Mehrsprachigkeit, Sprachgebrauch, Sprachbiographie, Identntität, qualitative Analyse |
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| Place of publishing: | Maribor |
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| Place of performance: | Maribor |
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| Publisher: | D. Gabron |
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| Year of publishing: | 2025 |
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| Number of pages: | 1 spletni vir (1 datoteka PDF (37 str.)) |
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| PID: | 20.500.12556/DKUM-93538  |
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| UDC: | 81'246.3'27(043.2) |
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| COBISS.SI-ID: | 245526019  |
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| Publication date in DKUM: | 13.08.2025 |
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| Views: | 125 |
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| Downloads: | 51 |
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| Metadata: |  |
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| Categories: | FF
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